Glück Auf vom 44. Herbstwaldlauf aus Bottrop: 50 Kilometer mit viel Herbst und noch mehr Wald

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Drei Wochen nach dem berauschenden Jubeltrubel-Marathon in Amsterdam und eine Woche nach dem gecancelten Röntgen-Ultra stand am Wochenende für mich mit dem Bottroper Herbstwaldlauf der vorletzte Wettkampf des Laufjahres 2016 auf dem Programm. Und es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass dieser Lauf besonders zehrend für die Psyche werden sollte. Selbst meine Cam wollte sich dieses Schauspiel lediglich 20 Minuten anschauen, danach war der Akku leer. Aber fangen wir vorne an…

Startplatz-Recycling die Zweite

Wie schon beim Marathon in Amsterdam hatte ich auch den Startplatz für den Herbstwaldlauf erst einen Tag vor dem Starttag in der Facebook-Gruppe „Startplatzaustausch für Ausdauersportler“ geschossen.  Timo S., der krankheitsbedingt nicht starten konnte, hatte dort seinen Startplatz angeboten und war schlussendlich froh darüber, dass er so kurzfristig überhaupt noch einen Teil seines bei der Voranmeldung bezahlten Startgeldes zurückbekommen konnte, aber viel mehr hat es ihn gefreut, dass der Startplatz seiner eigentlichen Bestimmung zu geführt werden konnte und nicht einfach nur verfällt. Im Grunde ist die Startplatzbeschaffung auf diesem Wege also für uns beide eine Win-Win-Situation. Er konnte einen beachtlichen Teil seiner Ausgaben zurückbekommen und ich hatte unterm Strich 11 € gespart.

Mein erster Versuch der Online-Ummeldung scheitert, weil der Link aus der Bestätigungsmail, wie es scheint, schon abgelaufen ist. Bei der Rücksprache mit dem Veranstalter bezüglich einer möglichen Ummeldung des Startplatzes vor Ort rät man mir frühzeitig am Troubledesk aufzuschlagen. Aber was genau heißt überhaupt frühzeitig? Bei einer Startzeit von 9.00 Uhr wäre ich normalerweise frühestens gegen 8.30 Uhr in Bottrop eingetrudelt, so wäre noch massig Zeit geblieben, um den Startunterlagen-Kram zu regeln, um mich umziehen und rechtzeitig im Startfeld zu stehen. Aber ich soll ja ausdrücklich früher da sein, also konnte ich mich nach einem inneren Streitgespräch auf eine Stunde vor dem offiziellen Start einigen. Der Vorwettkampfplan stand also fest – 7.30 Uhr aufstehen, fertigmachen machen und planmäßig um Punkt 8 Uhr an der Zeche Haniel Prosper in Bottrop ankommen.


Der Wald ruft…

Der Startort ist über die A2 optimal zu erreichen und ist zudem nur einen Katzensprung von meiner Homebase entfernt. Der Förderturm der Schachtanlage ist bereits nach einer halben Stunde zu erspähen. Und auch das Parken direkt auf dem Parkplatz am Förderturm passt  heute ideal – als ich im vergangenen Jahr das erste Mal hier in Bottrop gelaufen bin, musste ich noch wegen Überfüllung auf den anderen Parkplatz ausweichen, der vom Zechengelände ein ordentliches Stück entfernt liegt, aber dank der frühen Uhrzeit ist hier unten noch fast freie Platzwahl. Zu meiner Überraschung sind vom Veranstalter sogar Parkplatzeinweiser abgestellt, die den ankommenden Wust an Autos so dirigieren, dass alles koordiniert abläuft.

Nachdem der Wagen abgestellt ist, geht es zuerst zur Anmeldung, die sich im linken der beiden Gebäude befindet. Am Troubledesk trage ich mein Anliegen vor und werde freundlich darum gebeten ein ausliegendes Anmeldeformular auszufüllen. Mit dem ausgefüllten Wisch soll es dann weiter zur übernächsten Tischstation gehen, wo man mir gegen eine Bearbeitungsgebühr meine umgeschriebene Startnummer aushändigen soll. Alles klappt reibungslos – die Bearbeitungsgebühr von 4 € habe ich passend in der Tasche, da schon im Internet zu lesen war, dass diese bei einer Ummeldung zu entrichten ist.


Auf den Spuren der Kumpel…

Das Umziehen findet in der sogennanten Waschkaue des Nachbargebäudes statt und zählt für mich zu den Höhepunkten des Herbstwaldlaufes. Denn wer kann schon von sich behaupten, dass er sich schon mal in der Kaue eines noch aktiven Steinkohlebergwerks umgezogen hat. Mit Ausnahme natürlich der Kumpels, die hier Tag täglich schwer und vor allem schmutzig malochen müssen, hatten dieses Vergnügen sicherlich noch nicht allzu viele – in jedem Fall ein einmaliges Erlebnis. Die Waschkaue ist grob in drei miteinanderverbundene Bereiche unterteilt. Zu unterscheiden ist der Dusch- und Waschraum, die sogenannte Weißkaue und die Schwarzkaue. Wie die Namen Weiß- und Schwarzkaue vielleicht schon vermuten lassen, zieht sich der Bergmann in der Schwarzkaue für seine Schicht unter Tage um und hier wird auch die staubige und dreckige Arbeitskleidung aufbewahrt. In der Weißkaue, die erst nach ordentlicher Dusche betreten werden sollte, um nicht den feinen und allgegenwärtigen Kohlestaub mit in den Kauenteil hineinzuschleppen, hängt dagegen die saubere Straßenkleidung der Kumpels.

Bergbaukolorit vom Feinsten: Förderturm der Zeche Prosper Haniel in Bottrop; Weißkaue mit Prüngelhaken unter der Kauendecke.
Förderturm der Zeche Prosper Haniel in Bottrop (Schachtanlage Franz Haniel); Umziehen in der Weißkaue; Kleiderdepot am Prüngelhaken unter der Kauendecke.

Aber nicht nur der Ort des Umziehens ist außergewöhnlich auch die Kleiderbeutelaufbewahrung unterscheidet sich von der bei einer Standardveranstaltung deutlich und trägt zum einzigartigen Bergbau-Setting der Veranstaltung bei. Seine Sporttasche hängt man an den sogenannten Püngelhaken, der dann mehrere Meter bis unter die Kauendecke gezogen wird und normalerweise mit einem Sicherheitsschloss gesichert wird. Auf das Sicherheitsschloss hatte ich bisher immer verzichtet, was bisher auch kein Problem dargestellt hat. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich von zu Hause ein Schloss mitbringen.


Tücken der Technik…

Die mir relativ unbekannte Technik des Püngelhakens bereitet mir zunächst einige Schwierigkeiten. Bei meinem ersten Versuch rutscht die Kette beim Hochziehen nicht von Beginn an in den Kettenkasten nach, sodass ich sie nicht mit der Verdickung abschließend arretieren kann. Also muss ich den Kleiderkorb  noch einmal runter lassen. Nachdem ich beim zweiten Mal darauf geachtet habe, dass die Kette von Beginn an in den Kasten rutscht, funktioniert es durch das Eigengewicht der Kette fast wie von Geisterhand. Als mein Rucksack dann endlich oben hängt und sich auch die Kette im Kasten befindet, fällt mir auf, dass ich meine Laufuhr noch im Rucksack vergessen habe. Also Rucksack wieder runter und gleiches Spiel von vorne, aber mit dem entscheidenden Unterschied, dass ich mittlerweile genau weiß worauf es ankommt. Nach dem Erlebnis Kaue und Püngelhaken geht es durch den langen schmalen Gang nach Draußen und es heißt für mich warten auf den Start.


Unerwartete Vorstartfreuden…

Unerwartet stehen dann plötzlich Nicole und Nobby vor mir – meine beiden Zeltnachbarn und zugleich Leidensgenossen vom 24-Stunden-Lauf in Kleinreken. Was für eine schöne Überraschung – die Freude ist besonders groß, weil uns seit Reken und durch das dort gemeinsam Erlebte ein durchsichtiges Band verbindet und wahrscheinlich auch noch ein Weilchen verbinden wird. Im Gegensatz zu Nobby, der aktiv ins Renngeschehen eingreifen wird, muss Nicole aufgrund einer überlastungsbedingten Verletzung an der Ferse auf ihren Start verzichten und sorgt aus der Zuschauerperspektive für Stimmung und gute Laune. Während die beiden Richtung Auto gehen, um Nobbys Klamotten zu holen, gucke ich mich ein wenig auf dem Zechengelände um.

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Dann wurde es schnell ziemlich schattig und so unbewegt in Laufsachen ist es noch eine Schüppe frischer als es schon in Straßenklamotten war. In einem windgeschützten Zelt finde ich zumindest vorrübergehend Zuflucht. Um das Gewicht meines Laufrucksacks zu optimieren schiebe ich mir auf die Schnelle noch meine mitgebrachte und fast schon überreife Banane rein. Aus dem Zelt heraus erspähe ich im Startfeld Klaus, der heute wieder Mal in Mission-Pacemaker unterwegs zu sein scheint. Schnell sind ein paar Fotos gemacht und einige Worte gewechselt und womit auch die letzten Vorstartminuten verstrichen waren.


Feuer frei – los geht es…

Der Start erfolgt relativ unspektakulär, aber zum Glück erfolgt er zeitnah. Während vorne von Anfang an die Post abgeht, startet das letzte Drittel des Starterfeldes, in dem ich mich einsortiert habe, eher gemütlich und besonnen. Die ersten Kilometer laufe ich zusammen mit Nobby und Klaus, letztgenannter lässt aber alsbald abreißen, um seine beiden Ultranovizinnen nicht zu früh im Rennen zu überlasten. Nach knapp 4 km verabschiedet sich dann der Akku meiner Digicam, aber zum Glück gibt es auf der Strecke sowieso nicht allzu viel von dem, was unbedingt abgelichtet werden müsste. Im Nachhinein bin ich froh darüber, dass mir dieser sich immer mal wieder wiederholende Fauxpas nicht in Amsterdam oder einer anderen interessanteren Veranstaltung passiert ist. Wenn man nämlich bei jedem lohnenden Motiv, das man nicht fotografieren kann, an seine eigene Dummheit erinnert wird, kann das auf einer 50 km langen Strecke schon negative Folgen für die Moral haben.

Hier im Bottroper Forest besteht die Gefahr definitiv nicht, dafür läuft es im spaßigen Austausch mit Nobby bis Kilometer 16 fast wie von alleine. Als er dann aber zwischenzeitlich meint die Pace auf 5:45 Min/ km zu erhöhen, mache ich keine Anstalten ihm zu folgen und lasse ihn ziehen. Schließlich habe ich schon zu oft leidvoll erfahren dürfen, dass die Ente am Ende fett ist und so wird es mit Sicherheit auch diesmal kommen. Und meine Prophezeiung sollte sich bewahrheiten. Vier Kilometer vor dem Ende der ersten 25km-Schleife laufe ich dann überraschenderweise wieder zu Nobby auf, der an der Steigung zur Brücke in den Ultra-Gehmodus schaltet – da ich ihn schon aus der Entfernung erkennen, schreie ich aus 200 Meter Entfernung seinen Namen in den Wald – er dreht sich erschrocken um, deutet zunächst seine Flucht an, bleibt dann aber doch stehen und wartet auf mich. Es machte den Anschein als hätte er die 63,3 Röntgen-Kilometer der letzten Woche noch nicht ganz verdaut gehabt.

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Am Ende der ersten von zwei Runden ist auf dem Streckenstück zwischen Brücke und Start-Ziel-Bereich verhältnismäßig Rushhour angesagt, weil uns die schnellen Ultras entgegenkommen, die dann schon auf ihrer zweiten Runde sind. Im Startzielbereich angekommen, gibt es zur Abwechslung mal nicht nur Bäume, Felder und Wiesen zu sehen und auch die Akustik bietet Abwechslung. Der Moderator empfängt mich als Läufer mit der schönsten Hose und die Gruppe um Nicole sorgt für stimmungsvolle und positive Momente. Nach kurzem Plausch geht es dann wieder zurück in die Tristesse des herbstlichen Waldes.

Auf der zweiten Runde ist es von den Lichtverhältnissen her noch eine Stufe diesiger geworden. Hätte man nicht gewusst, dass es erst 12.00 Uhr mittags ist, hätte man durchaus denken können, dass die Abenddämmerung schon eingesetzt hätte. Wurde man auf der ersten Runde noch regelmäßig von den schnellen 25km-Läufern überholt, da diese 40 Minuten nach den Ultras gestartet waren, verliert die Strecke ab Kilometer 29 auch diese Attraktion. Auch die uns auf der Wendestrecke entgegenkommenden etwas langsameren 25km-Läufer gehören alsbald der Vergangenheit an, weil die Wendestrecke ab der Brücke zu einer 17km-Schleife ausholt und sich aufgabelt. Klaus liegt zu dem Zeitpunkt knapp 2,5 km hinter uns.


Der Point-of-no-return ist längst überschritten…

Waren Nobby und ich auf unserer ersten Runde noch im regen Austausch untereinander, so nahm die Wortfrequenz und -anzahl in der zweiten Runde deutlich ab. Gründe dafür sind vor allem die zunehmende Erschöpfung, die durch die Monotonie der Strecke noch katalysiert wurde. Bei km 33 war es dann bei mir an der Zeit für eine erste kleine mentale Krise. Vielleicht sollte man die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Veranstaltung schon vor dem Start klären. Mit den Worten „Lauf schon mal vor, ich muss mal eben meine Gedanken sortieren“, verabschiede ich mich von Nobby, der von dem Zeitpunkt an erst mal wieder ohne mich durch den Wald pflügen musste.

Meine Gedanken ließen sich wieder ordnen, sodass ich an der vorletzten VP wieder zu ihm aufschließen konnte. Bis kurz vor dem Ziel ging es dann gemeinsam durch die Bottroper Einöde. Doch am Ende musste ich ihn dann doch wieder ziehen lassen, da mich weder das nahende Ziel noch die fortschreitende Zielzeit zu einer abschließenden Geschwindigkeitsbeschleunigung motivieren konnten. Da für mich bei Wettkämpfen weder Platzierungen noch erzielte Zeiten eine besondere Relevanz besitzen, sondern nur das Erlebnis und das Erreichen des Ziels zählen, ist der zeitliche Rückstand aber alles andere als tragisch. Beim Zieleinlauf sorgen Nicole und Steffi im ansonsten mittlerweile menschenleeren Startzielbereich mit einem frenetischen Empfang für einen weiteren Lichtpunkt. Auch meine Hose wird vom Moderator noch einmal gewürdigt. Am Ende des Zielkanals wartete dann noch die Medaille und es ging so schnell wie möglich an der Nachzielverpflegung vorbei zum Umziehen in die warme Kaue.


Post-Ziel-Phase…

Nachdem die durchgeschwitzte Funktionskleidung ab- und  trockene Baumwollklamotten angelegt waren, ging es für mich rüber zum Nachbargebäude, um mir das Pfand für die Startnummer zurückzuholen. Zwei der drei Euro wanderten spontan in die parat stehende Spendenbox und bescherten mir eine noch zufriedenere Heimfahrt.

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Zum Abschied wollte mir Nicole dann noch ein Veranstaltungs-Buff schenken, das ich ehrlich wie ich nun mal bin, dankend ablehnen musste. Ich hoffe Du weißt wie das gemeint war?! Mir ist natürlich klar, dass man Geschenke eigentlich nicht ablehnt, da ich aber von diesen Tüchern schon gefühlte 20 Stück zu Hause rumliegen haben, und ich mir dachte, dass sich bestimmt jemand findet, der sich aufrichtiger darüber freuen würde. Und auch wenn ich es ausgeschlagen habe, hat mich die Geste allein schon gefreut!!! Also liebe Nicole nochmals vielen Dank und ich hoffe einfach, dass du das richtig verstanden hast!


Fazit:

Auch wenn die Strecke nicht allzu viel zu bieten hatte, so macht doch der erlebte Bergbaukolorit den Herbstwaldlauf in jedem Fall zu einer einzigartigen Veranstaltung. Vor allem vor dem Hintergrund der marginalen Startplatzgebühren von 25 € und wenn man sieht wieviel Herzblut die vielen freiwilligen Helfer der Adler-Langlauf-Bottrop in diese Veranstaltungen stecken, dann kann man nur zu dem Fazit kommen, dass der Herbstwaldlauf ein großartiges Event ist, das zudem auch noch direkt vor meiner Haustür ausgetragen wird. Ich war definitiv nicht zum letzten Mal hier!!!


In dem Sinne Glück auf & Rock `n Roll

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Irgendwas zwischen laufverrücktem Kilometerfresser & multibewegtem Blogger - die Familienpackung Laufschuhe geht pro Jahr drauf?! Ansonsten naturverbunden, outdoorbesessen, wissbegierig, sozialverträglich & irgendwie auch ewiger SocialMedia-Neu-Entdecker...
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