Fröhlich-feuchte Spielchen im Steinbruch Osterholz bei Wuppertal – Sohlen rocken bei der XLETIX Challenge NRW 2017

Heute gab es zur Abwechslung Mal kein reines Laufen, sondern viel Gaudi mit minimalem Laufanteil. Nach dem DOdenTOcht 2017 war mal wieder Zeit für was anderes, Zeit für ein XLETIX-Hindernisrennen. Heißt das eigentliche Veranstaltungsmotto – EIN ZIEL, EIN TEAM – so erweiterte es sich für mich schon nach nur einem Hindernis um ein – SAVE THE CAM. Ausgestattet mit einer nicht-wasserfesten 0815-Digitalcam habe ich mich der Herausforderung XLETIX-CHALLENGE NRW 2017 dennoch gestellt. Ob meine Cam, die teilweise doch recht feucht-schlammigen Hindernisse auf den 15 Kilometern durch den Wuppertaler Steinbruch bis zum Ende überlebt hat oder auch nicht, erfahrt ihr genau hier…

Titelbild_XLETIX_small

Um 06.00 Uhr rappelt der Wecker – aufstehen ist angesagt und das auf einen Sonntag, aber das ist man als Multistarter ja mittlerweile gewohnt. Heute geht es nach Wuppertal zur XLETIX-Challenge NRW 2017 und dafür bin ich um 07.00 Uhr mit Beni verabredet, der gestern Abend auf dem letzten Drücker seine Startplatzbestätigung von Kathryn bekommen hat. Normalerweise bin ich nicht der Fan von überteuerten Hindernisläufen, obgleich ich im letzten Jahr festgestellt habe, dass Hindernisläufe irgendwie doch auch Spaß machen können. Aber die einzig und allein auf Profit ausgerichteten Veranstaltungen zu denen ich auch einige Marathonveranstaltungen wie beispielsweise den Berlin-Marathon zähle, sind meiner Meinung nach wenn überhaupt, dann nur in reduzierten Dosen ver- und erträglich.

Der heutige Tag scheint auch deswegen besonders zu werden, weil wir zusammen mit Kathryn und Paul von outlex-Fitness und den Stadtwerken Herne unterwegs sein werden. Kathryn hatte von den Stadtwerken den Auftrag bekommen einen Film über die XLETIX-Veranstaltung zu machen, da von der Stadtwerkegruppe einige Leute abgesprungen waren, wurden die freien Plätze von Teilnehmern von outlex-fitness-Kursen aufgefüllt und da Beni und Kathryn good-friends sind, hat er auch einen Startplatz über die M-Distanz abbekommen, sodass wir gegen 07:45 Uhr mit zwei vollbesetzten Autos vom Wanne-Eickler Hauptbahnhof Richtung Wuppertal aufbrechen.

Die Fahrt nach Wuppertal zum Steinbruch Osterholz in Haan gestaltet sich für mich ziemlich entspannt, da sich Marius dazu bereit erklärt hatte, die knapp 70 Kilometer ins Bergische Land zu fahren. Größtenteils ging es über die Autobahn, wobei die Passage unterhalb der Wuppertaler Schwebebahn auf den letzten Metern zum Steinbruch wohl das Sehenswerteste der Anfahrt war.

Als wir am Zielort angekommen waren, wartete ein riesiges zum Parkplatz umfunktioniertes Feld. Parkplatz-Stewards kontrollierten die Parktickets, welche zuvor bei der Anmeldung im Internet für fünf Euro mitgeordert werden müssen. Wir bleiben von den 5€-Wucher verschont, ich meinen Startplatz im Zuge der internen Startplatzverlosung beim Team Erdinger-Alkoholfrei gewonnen hatte und das Parkticket bei meiner Bestellung direkt mitbestellt habe, sodass die Profitgeier dafür von uns schon mal keine fünf Euro bekommen haben.

Vor dem Start in Haan – Steinbruch voraus

Am Parkplatz hatten wir dann den Ansprechpartner von den Stadtwerken getroffen, der uns mit dem roten Stadtwerke-Shirt einkleidet.  Auch die anderen Starter der Stadtwerke-Truppe finden sich nach und nach am Parkplatz ein, sodass wir am Ende mit einer stattlichen Gruppe von 20 Läufern zum Start pilgern, wobei 15 das rote Stadtwerke-Shirt und der Rest das blaue outlex-Fitness-Shirt tragen.

Der Weg vom Parkplatz zum Check-In war mit hügligen 2000 Metern schon mal ein Vorgeschmack und gleichzeitig auch ein Warm-up für das, was uns im Steinbruch dann später erwarten sollte. Es geht vorbei an bestellten Äckern, abgeernteten Feldern und vereinzelten Höfen. Als wir dann endlich am Check-In angekommen waren, durften wir uns kurz in die Schlange stellen, die sich davor gebildet hatte. Danach wurde man jeweils zu dritt zu den ausreichend vorhanden „Sachbearbeitern“ weitergeleitet, die jedem nach Vorlage der Startunterlagen und der unterschriebenen Einverständniserklärung, ein Stirnband, dass bei XLETIX die standardmäßige Startnummer ersetzt und vor allem zur späteren Wiedererkennung für den kostenpflichtigen Fotografen dient. Neben dem Stirnband mit der jeweiligen Distanz S, M oder L gibt es ein Starterarmband in der Farbe der jeweiligen gebuchten Distanz und ein weiteres Garderoben-Armband. Am Ziel bzw. am Start waren wir noch lange nicht, es ging weiter im Programm.

Die Vorstart-Wanderung vom Check-In bis zum Start dauerte weitere 1000 Meter, sodass wir im schon vor dem eigentlichen Start der Veranstaltung gut und gerne drei Kilometer gewandert waren. Die Musik ist jetzt schon gut zu hören, der Beat und die Bässe werden zunehmend lauter – ein sicheres Zeichen dafür, dass es nicht mehr weit ist. Als wir ankommen ist die Startbase noch relativ spärlich gefüllt, was sicherlich auch daran liegt, dass die Veranstaltung schon gestern stattgefunden hat und es noch recht früh ist. Außerdem startet die erste Startgruppe erst um 10.00 Uhr und bis dahin haben wir noch über eine halbe Stunde Zeit. Heißt für uns also, dass wir noch genug Zeit haben, um uns die Gegend anzugucken und uns umzuziehen.

Den Weg in die Umkleide spar ich mir, mein Umziehen findet am Garderobenzelt statt. Fin, der heute Morgen ein wenig kopflos erscheint – er kam zunächst ohne Tasche zum Treffpunkt am Bahnhof, musste dies dann noch holen, hat aber dennoch seine Hose vergessen, deswegen überlasse ich ihm meine. Ich habe wie immer meine Cam dabei um ein heute ein paar Fotos machen, vor allem von der Landschaft, die speziell und echt beeindruckend ist und der eigentliche Hauptgrund dafür ist, dass ich mich überhaupt um einen Startplatz via TEA beworben habe. Dass der Starttermin mit einer Woche vor dem 24-h-Lauf in Reken eher suboptimal gelegen ist, war erst nach der positiven Rückmeldung aufgefallen, dann aber auch nicht mehr zu ändern.

Danach Garderobe – Taschen abgeben – bzw. selbst in das Zelt bringen und irgendwo auf den Tischen oder darunter  ablegen – ok – solch eine Variante der Kleiderbewahrung hatte ich bisher auch noch nicht erleben dürfe, aber wenn es funktioniert, dann ist das in jedem Fall eine ressourcensparende Variante. Eine Person am Eingang zwei Personen am Ausgang und das Kleidersackdepot ist schon geregelt.

Danach heißt es warten auf den Aufruf des Moderators, einige unserer Gruppe sind schon freudig erregt und ein wenig nervös – alle freuen sich auf die bevorstehende Herausforderung. Und dann öffnet der Vorplatz – all diejenigen, die früh starten wollen, stürmen auf den Platz. Die Anzahl derer, die im ersten Startslot starten können ist begrenzt – zumindest die Teilnehmer gezählt, die sich auf den Vorplatz begeben. Im letzten Jahr stand danach ein überflüssiges Aerobic auf dem Programm, wie es ausschaut hat sich daran nichts geändert.

Es folgten eine kurze Einheit Guten-Morgen-Gymnastik mit  Armkreisen, Jumping-Jacks, Tappings und keinen Plan weiteren Aerobic-ähnlichen Übungen, die von GTO-Fitness-Trainern angeleitet wurden, die das Ziel hatten die Hauptbeanspruchungsmuskulatur zu aktivieren, um so zumindest die muskuläre Verletzungsgefahr zu minimieren. Einige aus unserer Gruppe sind im Anschluss danach schon schwer außer Atem. Vom dem Warm-up halte ich persönlich wenig, vor allem weil gleich keine maximale Belastung  anstehen wird –  außerdem wird mir schon allein vom Zugucken warm.

Danach geht es einen Platz weiter direkt vor das Starttor – alles folgt einem festgeschriebenen Prozedere – kennst du eine XLETIX-Veranstaltung, kennst du jede XLETIX-Veranstaltung. Gegen Ende will der Moderator wissen, wie oft die Teilnehmer schon an einer der Veranstaltungen teilgenommen haben, dazu fordert er all diejenigen, die einmal dabei gewesen sind auf, in die Hocken zu gehen. Danach alle die 2 Mal dabei waren. Es geht so weiter, „wer war schon 3 Mal dabei – 4 Mal – 5 Mal – 6 Mal 7, 8, 9 10 Mal – 11, und es stehen immer noch zwei Leute. Er fragt weiter: „12, 13, immer noch nicht? 14, 15 Mal“ und dann geht auch der letzte noch Stehende in die Hocke – „15 erfolgreiche Teilnahmen – das ist der Hammer! Applaus für diese Leistung!“. 😀 Die Masse grölt und huldigt den beiden Kommerzhelden. Dann wird der Vorstartplatz in ein Rechts und ein Links geteilt, indem in der Mitte eine Gasse gebildet werden sollte. Während die rechte Seite mit EIN ZIEL anfängt, soll die linke Seite mit EIN TEAM antworten – EIN ZIEL – EIN TEAM – das Ganze wiederholt sich noch ein paar Mal und dann geht endlich es los…

Mögen die Spiele beginnen: Start unserer XLETIX-Challenge 2017

Nachdem wir dann vom Moderator das Motto der Veranstaltung eingeimpft bekommen haben – „Ein Ziel – ein Team“ – erfolgte der Start. Unter heroischer Musik und Unmengen an künstlich erzeugtem Nebel aus der Nebelmaschine werden wir auf die Strecke im Steinbruch Osterholz geschickt. Das erste Hindernis lässt nicht lange auf sich warten – ein mit Wasser gefüllter Hindernisgraben nach nicht einmal 50 Metern hinter dem Start – ok für nasse Füße wäre damit dann schon mal gesorgt. Und nach dem zweiten Hindernis war klar, dass es heute neben dem grundsätzlichen Hauptziel nämlich irgendwie gesund das Ziel zu erreichen noch eine Zusatz-Challenge geben wird,  die darin bestand meine Digicam  totalschadenfrei durch den Parcours zu bringen.

Schon ziemlich früh wurde ebenfalls klar, dass es hier und heute nicht unbedingt die laufsportlichste Veranstaltung werden wird, das war mir zwar aufgrund der Hindernislaufcharakteristik schon vorher klar, doch meine Erwartungen wurden durch die ausgedehnten Wanderphasen der Gruppe zwischen den Hindernissen noch weiter geschmälert. Nichts desto weniger trotz sollte es ein anstrengender Tag im Steinbruch werden – vor allem für Arme und Oberkörper, die während meiner ausgeprägten Laufepisoden eher weniger beansprucht werden.


Hindernisse, Abfolge und Streckenplan

Um ein wenig Ordnung ins Erlebnis-Chaos meines Berichtes zu bringen, werde ich chronologisch vorgehen und immer 5 Hindernisse zu einem größeren Komplex zusammenpacken – hat eigentlich keine weitere Bedeutung als einer besseren Strukturierung. Insgesamt gab es bei der M-Distanz 25 Hindernisse, eventuell waren auch noch weitere Hindernisse dabei, die durch die Lokation Steinbruch gegeben sind beispielsweise ein grob steiniger Weg oder tiefe Matsch-Passagen zwischen den Hindernissen – aber das als eigenständiges Hindernis zu bezeichnen halte ich für übertrieben, deshlab hier ur die offiziell angegebenen:

Hindernis 1—5: Dreckig werden sie alle, aber das ging schnell

  • [01]: Dragon’s Ditch (Wassergraben)
  • [02]: Muddy Maniac (Container mit Schlamm und Autoreifen)
  • [03]: Whicked Wheels (Container mit Autoreifen)
  • [04]: Barbwire Battle (Schlamm, Kriechstrecke mit Stacheldraht)
  • [05]: Ball Buster (Balancierwippe)

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Das erste Hindernis mit dem Namen [01] Dragon’s Ditch lag direkt kurz hinter dem Starttor – der Drachengraben ließ sich kontrolliert überwinden – also Kontrolliert im Sinne von ohne zu sehr schmutzig zu werden – Füße und Schuhe waren natürlich nass, aber das war ja von vornherein klar, dass das eher früh als spät passieren wird, aber ein ansonsten wenig spektakuläres Hindernis. Der frühe Zeitpunkt war überraschend, deshalb psychologisch ganz cool gewählt.

An der Station [02] Muddy Maniac habe ich dann Peter getroffen, den ich von Facebook her kenne und der mir am Vortag schon berichtet hatte, dass er heute als Volunteer eine Station betreuen wird und was hier so abgeht. Er steht an einem mit Schlamm gefüllten Container, wobei das eigentliche Hindernis die Stange mit Autoreifen ist, wobei diese in die Matsche hineinragen. Die Stange soll unterklettert werden, was allerdings nur gelingen kann, wenn die Teamkameraden die Reifen nach oben halten. Da es selbst dann auf Grund der geringen Höhe nur bäuchlings möglich ist, wird man zwangsläufig nass und schmutzig. Das bedeutet, dass damit die nächste Beschmutzungsstufe erreicht ist – war man nach Hindernis [01] bis zu den Knien eingedreckt, so ist es nach Station [02] schon die komplette Vorderseite – wenn man sich nicht schon komplett eingesaut hat. Einzig und allein der Rücken konnte bei vorausgegangener Geschicklichkeit  noch schlammfrei sein,  andere nutzen die Chance und tauchten schon hier komplett unter.

Bis zum nächsten Hindernis [03] den Whicked Wheels, einem Reifencontainer hatte man sich schon an das Gefühl der nassen Klamotten auf der Haut gewöhnt. Der mit Reifen gefüllte Container, der durch die Mitte überwunden werden musste, war einfach zu überwinden. Allerdings musst man vorsichtig sein, da alles rutschig und instabil war – wer hier umknickt hat schnell den Bänderriss abgeholt. Da sich die meisten rechts und links am Rand her hangelten, blieb die Mitte für mich frei, so dass ich ohne größere Probleme mit meiner vorhandenen Trittsicherheit das das Container-Ende erreichen konnte, am Ende wartete noch ein Sprung auf knapp 2,5 Meter Höhe, aber das ist hier eines der kleineren Probleme sein

[04] Barbwire Battle – in der niedrigsten Gangart durch 30 cm hohen und zähflüssigen Schlammbecken, dabei ist darauf zu achten, dass der Arsch nicht zu hoch ist, weil er sonst am darüber gespannten Stacheldraht hängen bleibt – um hier Meter machen zu können, muss man auf den Ellbogen und Knien robben, dabei scheuern Ellbogen und Knie auf den kleinen Steinen, die sich im Schlamm auf der härteren Zone am Untergrund gesammelt haben. Zum Glück habe ich die Cam vorher am Hindernis ablegen können, weil sie hier nach definitiv nicht heile geblieben wäre. Im Gegensatz zur Cam übersteht meine geliebte grüne Badehose, die mich schon auf unzähligen Laufkilometern begleitet hat, dieses Hindernis nicht unbeschadet. Nachdem dem Hindernis zieren zwei mittelgroße Winkelhaken den Stoff über meinem Allerwertesten – na toll.

Der Frischwasserteich in unmittelbarer Nähe zum Hindernis dient mir dazu, um zumindest meine Hände zu waschen, damit ich die Cam wieder in die Hand nehmen kann. Vom groben Schlamm kann ich mich so befreien, aber nach dem Hindernis ist der Schlamm allgegenwärtig. In der Hose, in den Schuhe, zwischen den Beinen – sobald der getrocknet ist, wird er mir wie Schmirgelpapier die Falten aus dem Sack  scheuern, aber Panik braucht man trotzdem nicht zu haben, schließlich kommen noch das ein oder andere Wasserhindernis um sich wieder „zu säubern“.

[05] Ball Buster Balancewippen – auch eher ein Hindernis aus der Kategorie Kindergarten. Ok, wenn man hier mit viel Geschwindigkeit ankommt, einen Puls von 180 Schlägen pro Minute hat, dann ist dieses Hindernis durchaus anspruchsvoll, vor allem weil es mit der Zeit durch die Matsche doch rutschig wird. Ein vor allem bei Junge gefürchtetes Element, wer kennt ihn nicht – der Schwebebalken im Turnunterricht und die Schmerzhafte Vorstellung mit gespreizten Beinen unvorteilhaft auf den Balken zu knallen – aua…


Hindernisse 6-10: Gehirnfrost kann echt schmerzhaft sein

  • [06]: Triple Trauma (Am Container hoch klettern, balancieren und springen)
  • [07]: Sporty Spider (ein Netz hochklettern)
  • [08]: Rotten River (rücklings unter Gitter durchziehen)
  • [09]: Freak Froster (durch Eis + Schlamm tauchen)
  • [10]: Team Tug (Reifen ziehen im Team)

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[06] Triple Trauma (Am Container hoch klettern, balancieren und springen): Genauso wie das folgende Hindernis, bei dem man zunächst auf einen Container klettern musste, um dann die kurze Distanz bis zum nächsten Container über einem Balken und zum übernächsten über ein Spinnennetz überwinden musste – am Ende der Sprung vom Container bzw. das Absteigen über die Leiter – zum Warmwerden ganz nett. Sicherlich eines der klassischen Hindernisse.

[07] Sporty Spider (ein Netz hochklettern): Ein drei Meter hohes Sprossennetz, das zwischen zwei imposanten Kippladern des Steinbruchs mittels eines Stahlseils befestigt war. Damit das Netz besser überklettert worden konnte, besser überklettert werden konnte, wenn die Teamkollegen das Seil nachunten gezogen haben, aber nicht wirkich das Hindernis mit der höchsten Hindernisstufe darstellen sollte.

[08] Rotten River (rücklings unter Gitter durchziehen): Tauchbecken mit den Gittern an denen man sich rückwärts entlangziehen konnte – hier kam es darauf an die Nase durchgehend über Wasser zu halten und den Kälteschock vom Anfang zu überstehen, den man bekam als man rücklings ins Wasser gestiegen war.

[09] Freak Froster (durch Eis + Schlamm tauchen): Der Freak Froster war für mich in jedem Fall das schmerzhafteste Hindernis, das ich am Sonntag erleben durfte. Zwei hintereinander geschaltete Container wobei in der Mittel jeweils ein Brett bis unter Halb des Füllstandes montiert war. Man musste als mit dem Kopf unter dem Brett durchtauchen. Während im ersten Becken zunächst nur Wasser wartete wurde der Inhalt im zweiten Becken mit Eiswürfeln runtergekühlt. Während das erste Becken keinerlei Probleme bereitet hat, sind meine Kopfschmerzen, die ich nach dem zweiten Becke hatte, doch von einem anderen Kaliber. Nochmal hätte ich das sicherlich nicht gemacht, dann wäre ich lieber die Pussylane mit 15 Burpees gegangen.

[10] Team Tug (Reifen ziehen im Team): Ziehübung LKW-/ Traktorreifen über Parcours ziehen mit einen auf dem Reifen Sitzenden. Bisschen was für das Gemeinschaftsgefühl, aber ansonsten ein dankbares Hindernis sowohl für den Veranstalter als auch für uns.


Hindernisse 11-15: endlich mal wieder ein Bisschen Klettern

  • [11]: Mountain run (matschigen Hügel hoch)
  • [12]: High hole (Von unten durch ein Loch in einer Holzplatte klettern)
  • [13]: Wonder Wall 3.0 (Hohe Wand überwinden)
  • [14]: Crew Carry (Teammitglieder im Reifen tragen)
  • [15]: Foam Fest (Schaumhindernis bewältigen)

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[11] Mountain Run (matschigen Hügel hoch): Matschiger Hügel mit Seilen, der eigentlich kein richtiges Hindernis darstellte, aber dennoch als solches gezählt wurde. Selbst die ausliegenden Taue musste man nicht zwangsläufig benutzen, um oben anzukommen. Ein wenig den Körperschwerpunkt verlagert und die Gewichtsbelastung auf den Fuß kontrolliert und schon war man oben.

[12] High hole (Von unten durch ein Loch in einer Holzplatte klettern): Es ging weiter auf dem höchsten Punkt der Strecke – hier wartete eine weitere Kletterstation, wobei eine 2,5 Meter hohe Etage eines Gerüstes durch ein Loch erreicht werden musste. Hier war wieder Teamarbeit erfordert. Nachdem die Teammitglieder die Hand greifen konnten, war das Hindernis bewältigt.

[13] Wonder Wall 3.0 (Hohe Wand überwinden): Wonder Wall 3.0 – 3 Meter hohe Holzwand die im Team überwunden werden wollte. Die Räuberleiter ist hier natürlich das Erfolgsrezept und wenn erst einmal die Scheu überwunden ist, auf die Schulter des anderen zu steigen, dann ist das Hindernis kein Problem mehr.

[14] Crew Carry (Teammitglieder im Reifen tragen): Team Trage-Übung – einer sitzt im Autoreifen an dem fünf Seile mit Haltegriffen befestigt sind und dann musste die Gruppe den Reifen mit der drauf sitzenden Person um die Strecke tragen.

[15] Foam Fest (Schaumhindernis bewältigen): Schaumparty trifft wohl eher zu. Das Hindernis besteht darin, durch ein Becken mit Schaum zu steigen und das war es. Also alles andere als ein Hindernis nach all dem Matsch bis hier her. Ok man sah hinterher ein wenig aus als wäre man nach dem ganzen Matsch (Teer) mit dem Schaum gefedert worden, aber in jedem Fall kein großes Hindernis darstellt, so lange man keine Seifenlaugenallergie hat.


Hindernisse 16-20: Die Arme werden lang und länger

  • [16]: Speed Slide (Riesenrutsche)
  • [17]: Beasty Balance (an Seilen auf einen Schwebebalken aufsteigen und Container überwinden)
  • [18]: Shoulder smasher (Zu viert eine Eisenstange mit schaukelndem Teammitglied tragen)
  • [19]: Hit the Hole (steile Wand mit Holzsticks erklimmen)
  • [20]: Insane invert (Eine überhängende Holzwand mit Griffen überklettern)

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Von hier an ging es bis nach unten auf den Grund des Steinbruchs so ca. 150 Meter in die Tiefe also nicht nur mit der Rutsche aber insgesamt…

[16] Speed Slide (Riesenrutsche): Die riesen Rutsche war wie im letzten Jahr eines der Hindernis-Highlights – zumal sich in diesem Jahr durch die zusätzliche Herausforderung mit der Cam anspruchsvoller war, als einfach nur runter zukommen – aber diesmal hatte ich mir hierbei irgendwie den linken Ellbogen poliert, weil ausreichend Platz für die Landung im Becken bei vier neben einander und gelichzeitig rutschenden Personen nicht wirklich gegeben war. Naja hab so wild, viel wichtiger – die Cams habe ich mit auf dem Weg nach unten genommen und rechtzeitig zu Beni passen können, der unten schon wartete.

[17] Beasty Balance (an Seilen auf einen Schwebebalken aufsteigen und Container überwinden): Kletter-station an einem durchweichten und rutschigen Tau hoch auf einen Balken, dann weiter hangeln auf den Container und auf der anderen Seite auf einem Balken bis zum Ende balancieren und dann per Feuerwehrstange runterrutschen, wobei das Problem an der Konstruktion der Stange lag, da diese erst über den Balken erreicht werden konnte und durchaus große Verletzungsgefahr in sich hatte

[18] Shoulder smasher (Zu viert eine Eisenstange mit schaukelndem Teammitglied tragen): Bachfrei-Team-Challenge ein wenig über die Stage-Betreuerin lustig gemacht, aber charmant. Aufgabe bestand darin eine Stange zu viert über eine Strecke zu tragen, wobei einer auf der Schaukel, die in der Mitte der Stage befestigt ist, zu tragen. Es geht 10 Meter in eine Richtung, dann umgreifen, nicht drehen und wieder zurück, danach ging es weiter. Lustig bei der Station auf die gruppengeschlossene baufrei-Imitation, weil die Volunteerin sich ihr Shirt bauchfrei hochgeknotet hatte und wir es zum Teil des Hindernisses erklärt haben.

[19] Hit the Hole (steile Wand mit Holzsticks erklimmen): Kletterstation mit den Klanghölzern, wobei rechts und links jeweils noch Aussparungen zum Setzen der Füße gab – alles im allen eine Übung die Kraft, Koordination und ein wenig Mut erforderte und dadurch erschwert wurde, dass die Schuhe feucht und dadurch rutschig waren – eine aus der Retroperspektive interessantesten Hindernisse, weil ein direkter Kletterbezug besteht

[20] Insane invert (Eine überhängende Holzwand mit Griffen überklettern): Kletterstation über die zweigeteilte Wand, wobei der obere Teil leicht negativ gekippt ist, alles andere als eine Herausforderung für jemanden der vier Jahre geklettert ist. Zudem sind meine Körpermasse prädestiniert dafür, um diese Art von Hindernissen ungehindert überwinden zu können.


Hindernisse 21-25: das Ziel naht – das gibt ein Muskelkater

  • [21]: Power Pipe (4,5m Pipe hochlaufen)
  • [22]: Instable Island (übers Wasser auf Matten balancieren)
  • [23]: Clumsy Cliffhanger 2.0 (Über Eisenstange, Ringe und Holzgriffe hangeln)
  • [24]: Boulder Box (An Holzplatzen mit Löchern entlang hangeln)
  • [25]: Super Swing (mit Seil über Wassergrube schwingen)

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[21] Power Pipe (4,5m Pipe hochlaufen): Bei der Halfpipe war auf jeden Fall Mut und Vertrauen verlangt – zunächst musste man auf eine auf Grund der Größe angsteinflößende Holz-Halfpipe zugerannt werden um sie dann überwinden zu können. Dazu musste sie mit Anlauf soweit wie möglich hinaufgelaufen werden. Am höchsten Punkt musste dann der Kopf ausgeschaltet werden, um entgegen der Logik weiterlaufen zu können, zudem war man auf die Unterstützung des Teams angewiesen. Einer der Kameraden, die schon oben waren mussten einen an den Armen greifen und hochziehen, gelang dies nicht rutschte man die Pipe wieder nach unten und man konnte erneut versuchen die Pipe auf diese Art und Weise zu überwinden. Viel aus unserer Gruppe stellte das durchlaufen vor ein riesengroßes Problem, sodass mehrere die Pussy-Lane gehen mussten und zur Bestrafung 15 Burpees machen durften.

[22] Instable Island (übers Wasser auf Matten balancieren): Instabile Luftmatratzen – drei von diesen Matratzen die auf einem flachen Container mit Wasser befüllt aneinander ein Art Brücke bildeten und überrannt werden sollten, die eigentliche Schwierigkeit bestand darin, dass die Instabilität erst nach dem Betreten zum Tragen kam. Mit steigendem Körpergewicht erschwert sich das Überwinden des Hindernisses. Zudem muss man schnell sein oder aber die Fortbewegungsart in kontrolliertes Hüpfen ändern – alles andere führt unweigerlich zum Bad im Wasser.

[23] Clumsy Cliffhanger 2.0 (Über Eisenstange, Ringe und Holzgriffe hangeln): Kombinierte Hangelstation – erst musste ein Trapez, dann drei Ringe und dann Brett mit super Griffmöglichkeiten links und rechts überwunden werden, vorausgesetzt man hatte noch genug Power in den Armen. Erschwert wurde das Hangeln durch die Tatsache, dass die Griffe extrem rutschig waren. Unter dem Hindernis wartete im Falle der Fälle das Wasserbecken mit einer sanften aber feuchten Landung.

[24] Boulder Box (An Holzplatzen mit Löchern entlang hangeln): Kletterstation – Bretter schwingend mit runden Aussparungen zum Durchklettern – im Grunde nichts spektakuläres, aber wenn man bedenkt, dass wir zu dem Zeitpunkt schon über drei Stunden unterwegs waren, dann schwindet langsam Konzentration und Kraft – aber alles in Allem gut zu meistern. Auch wenn sich kurz bevor wir die Station erreichen ein Unfall ereignet haben muss, da der Krankenwagen mit Blaulicht abfährt. Aber klar, wer vom Hindernis abrutscht oder auf den unebenen Boden fällt, der bekommt schnell Probleme. Dass hier bei allen Hindernissen bewusst ein erhöhtes Verletzungsrisiko eingegangen wird, gehört zu der Kategorie Hindernislauf und sollte man am besten ausblenden. Was im Sportunterricht in jedem Fall unterbunden gehört, ist Teil des Erlebnisses.

[25] Super Swing (mit Seil über Wassergrube schwingen): Schwingstation über Matschgraben – oben an das Tau greifen und rüber auf die andere Seite schwingen und frühzeitig wieder los lassen und auf der anderen Seite sicher landen – hört sich leichter an als es im Nachhinein war, was daran liegt, dass das Seil total eingeweicht war und man während des Schwingens nach oben greifen musste, um nicht doch im Graben zu landen. Viele schafften dies nicht und landeten entweder im Graben weil sie vom Tau abrutschten oder sie landeten auf Grund der Länge des Taus mit Schwung im Graben. Letzteres sah für den Beobachter spektakulärer aus – hier konnte man sich in jedem Fall gut amüsieren.


Fazit und Gedanken am Tag nach der Veranstaltung

  1. Erkenntnis – zu Beginn versucht man noch irgendwie verkrampft das Level der Verschmutzung im Rahmen zu halten und wenn dann erst die Dämme gebrochen sind, dann lässt man keine Schlamm- und Matschmöglichkeit mehr aus. Irgendwann ist ein Level überschritten – dann ist es egal – vergleichbar mit dem laufen und dem Schmerzlevel, welches überschritten werden muss, um weiterlaufen zu können oder dem Ausweichen von Pfützen und matschigen Trails.
  2. Zusatz-Challenge – die Cam hat es soweit gut überstanden und es sind mächtig viele Bilder geworden – insgesamt 426 – natürlich nicht alle nur vom Lauf und der Strecke sondern auch von der Hinfahrt, der Landschaft und dem Rest der Veranstaltung.
  3. Vollkörpermuskelkater – weil ich mal wieder Muskeln angestrengt habe, die schon seit längerem in Rente waren und schon in Vergessenheit geraten sind, dass diese überhaupt noch existieren.
  4. Bewusstsein erlangt, dass nach zwei Jahren ohne Arm- und Oberkörpertraining – sei es als Nebenprodukt von anderen Sportarten wie Klettern oder Schwimmen – die Kraft soweit abnimmt, dass die Hangel- und Kletterhindernisse in Kombination mit einem Körpergewicht von annähernd 90 Kilogramm teilweise schon recht am Leitungslimit waren.
  5. Gesundheit – schmerzende Gelenke vor allem meine Ellbogen und Knien, die aufgrund von minimalen Hautabschürfungen brennen und auf Grund ihrer exponierteren Körperlage des Öfteren irgendwo angestoßen sind und sich wie ein blauer Fleck anfühlen. Aber zum Glück konnten größere Schäden vermieden werden, was allerdings nicht alle behaupten können, da die Hindernisse teilweise doch über eine gesteigertes Verletzungspotential verfügten. Viele Stationen sind ungesichert, der Boden übersät mit dicken Steinen, Taue, Stangen und Balken durch Matsche und Nässe total rutschig, wenn hier jemand aus drei Meter auf den Kopf fällt, dann geht das nur mit viel Glück verletzungsfrei aus. So musste auch mehrmals der Krankenwagen mit Blaulicht in die Grube, um Verletze zu bergen – trotz vieler Maßnahmen von Veranstalterseite das Verletzungsrisiko zu minimieren beispielsweise durch die Polsterung kritischer Stellen mit Matten, bleibt ein hohes Restrisiko bestehen, ja wird regelrecht in Kauf genommen, weil genau das den Reiz des Hindernislaufes ausmacht – spektakulärer, schneller, gefährlicher – aber im kontrollierten Rahmen, aber nicht umsonst unterschreibt jeder bevor er auf die Strecke darf eine Einverständniserklärung und verzichtet im Schadensfall auf irgendwelche Regressansprüche.
  6. Folgeschäden – neben den blauen Flecken und kleineren Kratzern hält sich der körperliche Schaden bei uns zum Glück in Grenzen, aber einen weiteren Schaden habe ich dann doch noch zu vermelden. Mich hat es beinahe am Allerwertesten erwischt – ihn zeichnet jetzt ein Winkelhaken – also nicht am Glutaerus maximus, sondern an meiner geliebten grünen Badehose  – naja, was Narben beim Menschen sind, das sind Winkelhaken bei Badehosen oder was meint ihr 😀
  7. Verpflegung – die VPs mit Wasser und Banane sind unterirdisch und so schlecht wie im Vorjahr und passen voll und ganz ins Kommerzkorsett der Veranstaltung. In der Nachzielverpflegung gab es einen Müsliriegel und das Erdinger alkoholfrei, aber ansonsten ist die komplette Veranstaltung verpflegungstechnisch nur mau. Die Preise an den Fressbuden waren überraschenderweise im erträglichen Rahmen, aber was anderes kann bei 5,50 € für eine ordentliche Portion Pommes mit Currywurst echt nicht sagen – vor allem bei einer Kassiererin mit Dyskalkulie.

Hindernisläufe können für zwischendurch mal eine Abwechslung sein und können auch Spaß machen, aber irgendwie fand ich den heutigen Tag mit Ausnahme in der Summe dann doch irgendwie langweilig und überflüssig. Einzig und allein die vielen neuen Leute, die ich dadurch kennenlernen durfte, dass Kathryn die Kooperation mit den Stadtwerken hatte und natürlich die landschaftliche Kulisse des Steinbruchs haben mich voll und ganz überzeugt.

Was die Hindernisse betrifft, so waren mir noch fast alle Hindernisse aus dem letzten Jahr bekannt – im Vergleich zur letztjährigen Challenge im Nordsternpark in GE gab es nur wenig Neues oder gab es überhaupt was Neues – mir fällt jetzt spontan nichts ein – ok, vielleicht gab es einige Modifikationen an den Hindernissen, die haben aber nicht zu einem neunen Erlebnis beitragen können – dadurch, dass ich die Hindernisse schon kannte, fehlte oftmals das Überraschungsmoment. Im Großen und Ganzen waren aber trotzdem coole Hindernisse dabei  und unterm Strich war es natürlich auch spaßig ohne Ende, auch weil eine gute Mischung aus den unterschiedlichen Hindernisgruppen gefunden wurde – dazu das Gruppenerlebnis im beeindruckenden Setting des Steinbruchs Osterholz – also mit ein wenig Abstand würde ich dann doch schon sagen, dass es eine lohnende Veranstaltung war, wenn gleich meine negative Haltung gegenüber dieser Art von Kommerzveranstaltung weiterhin bestehen.

Paul brachte den Tag mit seiner Aussage eigentlich recht gut auf den Punkt: „Irgendwie war es beim ersten Mal noch besser“ und diesen Eindruck kann ich zu 100% bestätigen.


bewegte Bilder mit Musik & in Farbe – die gibt’s hier


In dem Sinne keep on moving & ROCK ‘n‘ ROLL

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Über SohlenRocker

Irgendwas zwischen laufverrücktem Kilometerfresser & multibewegtem Blogger - die Familienpackung Laufschuhe geht pro Jahr drauf?! Ansonsten naturverbunden, outdoorbesessen, wissbegierig, sozialverträglich & irgendwie auch ewiger SocialMedia-Neu-Entdecker...
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