Die Kanadagans – ein himmlisches Zeichen an diesem sporthistorischen Tag des Halbfinalspiels gegen Kanada beim Olympischen Turnier im Eishockey?!

Heute Morgen hat mich meine Laufstrecke seit geraumer Zeit Mal wieder ein längeres Stück entlang des Rhein-Herne-Kanals geführt, wobei sich der Streckenwendepunkt an der knapp acht Kilometer entfernten Künstler Zeche Unser Fritz in Herne befunden hat. Auf dem Weg dorthin begegneten mir am Ufergrün zwei grasende Gänse, wobei ich auf Anhieb nicht wirklich bestimmen konnte, um welche Spezies es sich dabei handelte. Also blieb mir nichts anderes übrig als zu Hause am Rechner Prof. Dr. Google zu fragen. Bei meiner Postrecherche habe ich schließlich herausgefunden, dass es sich bei der tierischen Begegnung um ein Paar Kanadagänse gehandelt hat. Kanada-Gänse?! Kanada?! Da war doch was?! [412 more words]

Kanadagänse

Ein grasendes Kanadagänse-Paar am Rhein-Herne-Kanal im Februar 2018.

Ja genau, Kanada-Gänse – und das an diesem sporthistorischen Tag, an dem das Deutsche Eishockey National Team bei Olympia in Pyeongchang gegen den neunmaligen Olympiasieger Kanada um den Einzug ins Olympische Eishockeyfinale spielt, ob das ein Zeichen war?! Hmm, wenn dem so sei, dann bin ich absolut ratlos, wie dieses ominöse Zeichen zu deuten ist. Naja, wie auch immer ab 13.10 Uhr heißt es Daumen drücken, denn dann wird es sich zeigen, ob Team D nach der Sensation gegen Schweden auch gegen Kanada sensationelles leisten kann.

Bei meiner Internetrecherche konnte ich zudem erfahren, dass die Kanadagans (Branta canadensis), genauso wie es ihr Name vermuten lässt, ursprünglich aus einem Verbreitungsgebiet in Nordamerika stammt und hier in Europa erst durch den Menschen angesiedelt wurde. Beim anderen Teil der hiesigen Population handelt es sich, wie es auch bei anderen „eingeschleppten“ Spezies der Fall ist, um aus Zuchtbetrieben geflüchtete Individuen (vergleichbar mit den Halsbandsittichen in Düsseldorf). Nach den Nilgänsen, die mich damals mit ihrem Geschnatter vom Dach aus geweckt hatten, ist die Kanadagans mittlerweile die zweite Gänseart, der ich per Zufall begegnet bin und infolgedessen im Rahmen des Blogs vorgestellt wurde…

Die Kanadagans wird etwas größer als die heimische Graugans und ist damit die größte in freier Wildbahn lebende Gänseart Deutschlands. Negative Auswirkungen aufgrund der interspezifischen Konkurrenz auf die heimische Vogelvielfalt gibt es anscheinend nicht. Die Kanadagänse haben sich als unproblematische Neozoen erwiesen,  weil zwischen den Gänsearten hinsichtlich ihrer Umweltansprüche einige Unterschiede bestehen.

Das einzige Ärgernis, das der Populationswachstum der Kanadagans in den letzten Jahre für uns Menschen mitbringt, sind in erster Linie die zugekoteten Uferregionen von Seen und Stadtteichen, womit allerdings für kleinere stehende Gewässer auch die Gefahr der  Eutrophierung daraus resultierend das Umkippen des Sees besteht. Um der Überpopulation Herr zu werden, wird an manchen Orten mittlerweile die Bejagung diskutiert.

Als besonders interessant im Zusammenhang mit den Gänsen habe ich die Information bei Wikipedia empfunden, dass die Gänse aufgrund ihrer Größe und ihrer damit einhergehenden Masse eine potentielle Gefahr für den Flugverkehr darstellen und es hierbei in Vergangenheit sogar schon zu spektakulären Zwischenfällen gekommen ist. So geht beispielsweise die Notlandung (Notwasserung) auf dem Hudson River vom 15. Januar 2009 auf Kanadagänse zurück. Hierbei ist es kurz nach dem Start also noch im Steigflug zu einem Triebwerkausfall gekommen, der durch die Kollision mit dem Gänseschwarm verursacht wurde und zu dieser Notmaßnahme geführt hatte. Nur durch das beherzte Handeln des Piloten konnte in diesem Fall eine Tragödie vermieden werden und alle 155 Bordinsassen überlebten.


In dem Sinne – keep on Running, Rock n‘ Roll & immer dran denken mit offenen Augen sieht man mehr!!!


Quelle: Wikipedia & NABU

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Über SohlenRocker

Irgendwas zwischen laufverrücktem Kilometerfresser & multibewegtem Blogger - die Familienpackung Laufschuhe geht pro Jahr drauf?! Ansonsten naturverbunden, outdoorbesessen, wissbegierig, sozialverträglich & irgendwie auch ewiger SocialMedia-Neu-Entdecker...
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