Dicke Bescherung zum Frühlingsbeginn – gewappnet für den nächsten Frost, frisch besohlt und dazu noch was zum Lesen – was braucht Läufer mehr, um glücklich zu sein?!

Ok, ganz so anspruchslos ist man selbst als Läufer dann wohl doch  nicht, aber zumindest für den Moment sollte es ausreichen…

Titelbild Bescherung im April

Vor nicht allzu langer Zeit, in einem unbekannten Land, da war eine Biene sehr bekannt – ach ne, das war was anderes?! Was ich sagen wollte, ich hatte euch vor Kurzem in einem Beitrag davon berichtet, wie sich für mich persönlich die Mitgliedschaft beim Team Erdinger Alkoholfrei auszahlt (zum Beitrag hier entlang). Vor ein paar Tagen habe ich nun den Großteil meiner insgesamt 1297 Punkte, die sich während der Wettkampfsaison des letzten Jahres bei RACE & POINT angesammelt hatten, gegen TEA-Klamotten aus dem Fanshop eingetauscht. Und gestern kam dann auch endlich der riesige Karton mit dem bestellten Allerlei an und darüber hinaus gab es noch weitere Geschenke….     [957 more words]

Klein 900 pixel de

Im Paket enthalten waren: 1 x Langarmshirt (59,90 €); 2 x blaue Mützen (14,90 €); 2 x Startnummernbänder (2,90 €), 2 x Chipbändern (2,90 €), 2 x Schlauchtüchern (6,90 €), 4 x 0,5 L Präsentkartons (4,90 €)

Insgesamt hat mich mein Paket 1289 Punkte „gekostet“, was einem Gegenwert von exakt 128,90 € entsprechen würde, vorausgesetzt irgendjemand wäre überhaupt dazu bereit, als Werbefläche für Erdinger durch die Gegend zu laufen und dafür auch noch Geld zu bezahlen, aber Geld bezahlen musste ich zum Glück nicht.

Leider verweilen nach dieser doch recht umfangreichen Bestellung noch lediglich acht Restpünktchen auf meinem Punktekonto und bisher macht es auch nicht den Anschein als würde sich an diesem Punktestand alsbald etwas ändern. Denn obwohl es trainingstechnisch wieder rund läuft, lässt nach mittlerweile drei verstrichenen Monaten im Laufjahr 2018 die erste Marathonteilnahme noch immer auf sich warten.

Undank ist der Welten Lohn…

Auch mit einem Freistart für den obligatorischen Frühjahrsmarathon hat es in diesem Jahr im internen Bereich vom TEA noch nicht klappen wollen. Ob es an der gewöhnungsbedürftigen Neugestaltung der Internetpräsenz liegt oder den damit einhergehenden Neuerungen, kann ich abschließend noch nicht beurteilen. Allerdings fällt mir schon jetzt negativ auf, dass es in diesem Jahr vornehmlich Läufe aus irgendwelchen Laufserien größerer Sponsoren (BARMER, POST, etc.) in für mich fernen Orten sind, die dort ausgeschrieben werden und mein Interesse nicht im Geringsten wecken. Naja abwarten, das Laufjahr ist ja noch etwas länger…

Einer geht noch und Laufschuhe gehen immer…

Und wie das nun mal so ist, wenn man als Läufer erst einmal damit angefangen hat, sich im Internet irgendwelche Laufsachen anzugucken, zu bestellen und ziellos zu stöbern?! Beim Auswählen der TEA-Klamotten ist mir eingefallen, dass ich unbedingt auch mal wieder neue Sohlen benötige. Also blieb mir natürlich gar nichts anderes übrig als diesem Verlangen nachzukommen und mir ein weiteres Paar ASICS GT 1000 in den Schrank zu stellen.

Mittlerweile ist es die Version GT-1000 6 – normalerweise geht man als Konsument und Kunde ja grundsätzlich davon aus, dass die Weiterentwicklung eines Produktes mit einem Mehrwert hinsichtlich Qualität und Nutzen einhergeht, dass dies auf Laufschuhe von ASICS und speziell auf das GT-1000-Modell nicht unbedingt zutrifft, hat die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt. Irgendwie habe ich den subjektiven Eindruck gewonnen, dass sich die Lebensdauer vor allem der Sohlen mit ansteigender Modellnummer von Jahr zu Jahr verkürzt.

Laufschuhe; ASICS GT 1000 6; blue Shoes

ASICS GT 1000 6 – mal wieder ganz nach dem Motto: „Never change a winning System“ – inwieweit ein Schuhkauf nach diesem Motto Sinn macht oder eben nicht, kannst du hier nachlesen.

Da ich aber weder die Laufkilometer noch den jeweils belaufenen Untergrund  oder andere die Lebensdauer der Schuhe beeinflussende Parameter dokumentiert habe, fehlen mir die belastbaren objektiven Belege, um meinem Nur-Gefühl belastbar Nachdruck verleihen zu können. Naja wie auch immer, das Modell der Vorsaison gab es auch in diesem Jahr wieder für gleichbleibende 69 Euro, womit zumindest der Preis im Vergleich zu den bisherigen Modellen stabil geblieben ist. Und mit unter 70 Euro  für ein Paar neue Laufschuhe kann man jetzt nicht so viel falsch machen – zumal man dieses wunderbar befriedigende Gefühl gratis dazu bekommt. Ab heute heißt es für mich dann endlich, neu besohlt und motivationsgedopt die heimatliche Erzbahntrasse rauf und runter…

Alle guten Dinge sind nicht zwei…

Mit neuen Laufschuhen und dem neuen TEA-Stuff war mein Mini-Shopping-Kaufrausch allerdings noch nicht ganz abgeschlossen. Nach einer erfolgreichen Online-Jagd bei MEDIMOPS durfte ich auch noch drei Laufbücher mein Eigen nennen und meiner schon umfangreichen Laufbuch-Sammlung hinzufügen.

Bücher
Wenn es mal nicht so läuft: Laufbücher für die lauffreie Zeit zwischen zwei Läufen…

Eher per Zufall bin ich über das Buch KEINE GNADE FÜR DIE WADE von Achim Achilles alias Hajo Schumacher gestolpert, der regelmäßig durch seine unkomplizierte und erfrischende Art als Gast trockener Politshows diese so herrlich auflockert  – klar hatte ich von dem Buch auch schon vorher gehört – denn allein der Titel ist Kult und mindestens so kultig und genial wie Redewendungen á la  „TURNE BIS ZUR URNE“ oder „TRABE BIS ZUM GRABE“. Und schon jetzt scheinen die 2,45 Euro eine sehr gute Investition gewesen zu sein, denn die ersten 5 Kapitel haben mich mehr als einmal auflachen lassen. Lustig geschrieben, viele kleine relativ unabhängige Unterkapitel, was vor allem Lesemuffel zum Weiterlesen motivieren sollte, dadurch leicht bekömmlich und perfekt für zwischendurch, so zumindest mein bisheriges Zwischenfazit.

Ebenfalls preislich nicht der Rede wert war das Buch HYSTERIE DES KÖRPERS von Joey Kelly – wobei ich das Buch zugegebenermaßen eigentlich auch „nur“ mitbestellt habe, um auf den Mindestbestellwert zu kommen, um die drei Euro Portogebühren zu sparen. Wenn man es genau nimmt, dann darf man diesen Kauf wohl als einen Kollateralkauf bezeichnen. Aber viel falsch machen, kann man bei einem Preis von unter drei Euro sowieso nicht – zumal ich Teile seiner legendären per-pedes-Deutschlandquerung, über die er in diesem Buch ausführlich berichtet, schon damals bei Spiegel-TV in der Glotze fasziniert verfolgt hatte.

Das Buch BORN TO RUN: A Hidden Tribe, Superathletes, and the Greatest Race the World Has Never Seen von Christopher McDougall war eigentlich der Grund, warum ich bei MEDIMOPS nach Büchern geguckt hatte. Vom Buch hatte ich schon viel gehört, habe mich aber lange Zeit davon abschrecken lassen, da ich davon ausgegangen bin, dass es sich hierbei ausschließlich um ein Buch in englischer Sprache handelt. Nicht, dass dies ein Grund wäre, es nicht zu lesen. Ich habe auch Bücher in englischer Sprache, aber sich für das Lesen auf Englisch zu motivieren, das würde mir auf jeden Fall noch mehr Überwindung abverlangen wie es das Lesen generell schon tut.

Auch wenn ich bei dem Buch über „das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt“ noch nicht wirklich weiß, was auf mich konkret zukommen wird, denn bis auf einige gute Zitate von Christopher McDougall sagt mir der Autor bisher nicht viel. Eins fällt mir allerdings schon jetzt auf, das Buch ist im Vergleich zu den anderen beiden erheblich umfangreicher. Naja, aber wenn es tatsächlich nur halb so lesenswert ist, wie es der Klappentext vermuten lässt, dann sollte für mich auch der zunächst abschreckende Umfang kein Hindernis darstellen.


In dem Sinne keep on Running und Rock ‘n‘ Roll

 

Werbeanzeigen

Über SohlenRocker

Irgendwas zwischen laufverrücktem Kilometerfresser und multibewegtem Blogger, aber eine Familienpackung Laufschuhe geht pro Jahr drauf?! Ansonsten naturverbunden, outdoorbesessen, wissbegierig, pflegeleicht, sozialverträglich & irgendwie auch ewiger SocialMedia-Neu-Entdecker...
Dieser Beitrag wurde unter Alles, Ausrüstung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Dicke Bescherung zum Frühlingsbeginn – gewappnet für den nächsten Frost, frisch besohlt und dazu noch was zum Lesen – was braucht Läufer mehr, um glücklich zu sein?!

  1. Ruhrköpfe schreibt:

    „Born to run“ kann ich sehr empfehlen, erfrischend anders…

    Gefällt 1 Person

  2. solera1847 schreibt:

    Ja, „Born to run“ ist gut, wenngleich es am Ende ein wenig verflacht. Aber ich habe die Lektüre genossen. Der Achim Achilles ist mir auf Dauer zu gewollt lustig, außerdem rutscht er in „Achilles Verse“ zu oft in so abgedroschene Mann-Frau-Konflikte ab, die dann beim zehnten oder zwölften Mal nicht mehr so recht bei mir zünden wollten (schon beim ersten Mal waren sie höchstens lauwarm).

    Bei den Laufschuhen verfahre ich übrigens genau wie du: Einmal Asics, immer Asics. In meinem Fall wechsle ich täglich zwischen Cumulus und Nimbus – das gibt etwas Abwechslung für die Muskulatur und schont die Schuhe. Dennoch geht jeder Wechsel (also ca. jedes Halbjahr) ganz schön ins Geld.

    Gefällt 1 Person

    • SohlenRocker schreibt:

      Nach der Hälfte des Buches denke ich zu verstehen, was Du mit diesem übertriebenen Lustigseinwollen meinst. Teilweise folgt echt ein Gag auf den Anderen, wodurch mit der Dauer irgendwie das Überraschungsmoment verloren geht, da es mein erster A. A. ist, ist es soweit noch ok und teilweise bin ich zugegebenermaßen auch gut amüsiert, wenn ich beispielsweise an die unterschiedlichen Saunatypen wie Backpflaumen-Bärbel, Eso-Elke oder Ingwer-Inge denke, die fand ich klasse. Aber auf Dauer?! Was die abgedroschenen Mann-Frau-Konflikte betrifft, da hält er sich in diesem Buch noch mit zurück, zumindest sind mir diese noch nicht negativ aufgefallen. Und in homöopathischen Dosen á 3 bi 5 Kapitel oder natürlich immer mal zwischendurch auf dem Klo dafür ist es ein super Lückenfüller und lässt sich gut lesen….

      Auf „Born to Run“ bin ich gespannt, kann aber bis jetzt noch gar nichts zu sagen und das Buch wird wohl auch noch ein wenig im Regal stehen, bevor ich mich aufraffe kann – bin wohl eher der Sammler als der Leser 😀 aber nur was Laufbücher betrifft…

      Hinsichtlich der Schuhe bin ich wiederum eher der Läufer, auch wenn ein Blick in den Schrank etwas anderes vermuten lassen könnte, aber man findet halt immer irgendeinen scheinheiligen Grund, die alten Schuhe nicht gleich zu entsorgen, wenn die neuen kommen, wobei mir selbst natürlich klar ist, dass es unmöglich sein wird, die ganzen ausgelaufenen Schuhe beim Rasenmähen oder anderer Gartenarbeit aufzutragen. Am Gesündesten wäre wohl echt seinen Fuß ganz behutsam dämpfungstechnisch zu entwöhnen und auf selbstgebastelte Huaraches umzusteigen, was dann auch dem Laufbudget zu Gute kommen würde und das Problem eines „verbesserten Folgemodells“ erübrigt…

      Gefällt 1 Person

      • solera1847 schreibt:

        Bei mir wird es auch der eine Achim Achilles bleiben. Das Entsorgungsproblem der alten Laufschuhe kenne ich nur zu gut, wobei das nur für die zwei Laufband-Modelle gilt, die anderen sind dann üblicherweise wirklich kaputt. Ein vor über einem Jahr abgelegtes Laufband-Paar (Brooks Launch 3) ist immer noch für die Gartenarbeit in Reserve (und wird genau dafür genutzt).

        Gefällt 1 Person

  3. DennisTriathlon schreibt:

    Born to Run hab ich auch im Schrank stehen. Ich bin allerdings noch nicht dazu gekommen es zu lesen.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s