Berlin calling: Berlin, Berlin. . .

Alle guten Dinge sind drei Berlin, Berlin ich laufe durch Berlin…

Titelbild Berlin 66

 „Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin“ skandieren Jahr für Jahr zumeist die Sympathisanten aus den Fanlagern der deutschen Fußballmannschaften, die dem Finale im DFB-Pokal, welches seit 1985 traditionell im Olympiastadion der Hauptstadt ausgetragen wird, einen Schritt näher gekommen sind. Jetzt liegt das diesjährige Finale, das mit einer fulminanten und wohltuenden Niederlage des FC Bayern Münchens gegen die Eintracht aus Frankfurt endete, erst einige Tage zurück. Und dennoch ist diese Gesangszeile für mich aktueller denn je…                                                  [ 734 more words ]

 Denn entgegen meiner eigentlichen Herangehensweise beim Bewerben für einen der Startplätze, die im internen Mitgliederbereich vom TEAM ERDINGER ALKOHOLFREI ausgeschrieben werden, kam es in diesem Jahr dazu, dass ich meine Taktik ändern musste, weil ich den Bewerbungszeitraum für die Frühjahrsveranstaltungen ganz einfach verschlafen hatte. Wie ich bei der Auswahl der Veranstaltung in der Vergangenheit vorgegangen bin, kannst Du bei Interesse in einem älteren Beitrag nachlesen, in dem ich die Frage erläutert habe, inwieweit und für wen sich eine Mitgliedschaft im TEA lohnt beziehungsweise lohnen könnte.

 Der Großteil der diesjährigen Veranstaltungen, bei denen das TEA über ein Startplatzkontingent verfügt hatte und die im internen Bereich ausgeschrieben waren, beschränkte sich vorwiegend auf Wettbewerbe, die schon allein aufgrund ihrer zu bewältigenden Unterdistanzen nicht in mein Beutespektrum gepasst haben und mit Ausnahme vom Marathon in Münster mein Interesse nicht wecken konnten. Gegen Münster sprach dann allerdings wieder, dass am selben Wochenende der 24-h-Spendenmarathon in Reken stattfindet, der so wie mein Haustürmarathon fester Bestandteil meines alljährlichen Laufkalenders ist. Nachdem ich also schon keinen Startslot für einen Frühjahrsmarathon via ERDINGER ergattern konnte, sah alles danach aus, dass ich in diesem Jahr zum ersten Mal gänzlich ohne Freistart bleiben sollte.

Schließlich konnte ich mich fast schon vom Schicksal getrieben dann doch noch dazu durchringen, mich in die Reihe der Startplatz-Interessenten einzureihen. Wobei ich in Berlin eigentlich erst wieder zum 50. Austragungsjubiläum im Jahr 2023 geplant hatte den Marathon laufen zu wollen. Zudem war auch nicht wirklich damit gerecht, dass bei einer Startplatz-Bewerber-Quote von 1:5 (also einer Gewinnchance von 20%) ich schon wieder so viel Glück habe, um einen der raren und begehrten Startplatze zu ergattern, weshalb die Überraschung natürlich auch umso größer war, als mich folgende Mail erreichte:



Starterplatz für „BMW BERLIN-MARATHON 2018“ – Zusage

Hallo Christian,

Herzlichen Glückwunsch! Deine Bewerbung beim Team ERDINGER Alkoholfrei für einen freien Startplatz war erfolgreich.

Hiermit bestätigen wir deinen freien Startplatz für

BMW BERLIN-MARATHON 2018

Damit deine Anmeldung abgeschlossen werden kann, senden wir dir innerhalb der nächsten Wochen rechtzeitig vor dem Anmeldeschluss per E-Mail die Zugangsdaten und einen Gutscheincode für die Online-Registrierung zu. Bitte logge dich auf der entsprechenden Webseite mit den Daten ein und registriere dich kostenlos. Der Veranstalter wird dir vor dem Event entweder per Post oder E-Mail eine Anmeldebestätigung zukommen lassen. Damit kannst du vor Ort ganz regulär deine Startunterlagen abholen.

Wir wünschen dir viel Spaß und viel Erfolg beim Wettkampf.

Mit sportlichen Grüßen
Deine Teamleitung



 Mein bester Dank geht einmal mehr raus an die TEA-Teamleitung, denn ich bin mir natürlich im Klaren darüber, dass der Berlin-Marathon ein unvergessliches Erlebnis zu werden verspricht und Berlin sowieso immer eine Reise wert ist! Nach 2013 und 2015 wird es im September dann schon zu meiner mittlerweile dritten Teilnahme beim BMW Berlin-Marathon kommen. Und obwohl Berlin als eine wenn nicht sogar als die schnellste Marathonstrecke der Welt zu sein gilt, wofür die vielen gelaufenen Weltrekorde in den vergangenen Jahren und natürlich auch der aktuell bestehende Weltrekord über 2:02:57 von Dennis Kimetto aus dem Jahre 2014 sprechen, wird mein persönliches Primärziel für Berlin auch in diesem Jahr nicht das Erreichen einer persönlichen Bestzeit sein.

 Ganz im Gegenteil, denn mein persönlicher Fokus wird einmal mehr auf einer ausgewogenen Mischung aus sportlichem Laufen und kulturellem Sightseeing mit hohem Fotoshooting-Anteil ausgerichtet sein und ganz klar unter dem Motto Spaß und Genuss vor Leistung stehen, denn Berlin ist einfach viel zu sehenswert, dass man schnellstmöglich durch die Straßen der Stadt hetzt und von all dem Jubel und Trubel, der am Marathontag an der Strecke herrscht, nur die Hälfte mitbekommt.

Mit Berlin verbinde ich zudem viele einmalige Moment und großartige Erlebnisse – u.a. Marathon 2013, Marathon 2015 und auch den WM-Titel 2014 habe ich hier beim Public-Viewing vor dem Brandenburger-Tor miterleben dürfen – und wenn ich eins aus meinen bisherigen Berlin-Besuchen zurück ins Ruhgebiet gebracht habe, dann war dies auf jeden Fall die Faszination für diese einzigartige Stadt und das innerliche Verlangen danach, eines Tages unbedingt nochmal zurückkommen zu müssen.

– Berlin ick liebe dir!!! –

Vor allem vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die ich im letzten November beim Marathon in New York machen durfte, gibt mir die diesjährige Teilnahme beim Berlin-Marathon die einmalige Chance eines relativ zeitnahen Vergleichs beider Majormarathons. Ob mich Berlin dann auch nur annähernd so flusht, wie mich die 42 km durch New York im November geflusht haben, mag ich wohl zu bezweifeln sein, aber ich bin gespannt und Mitte September weiß ich mehr…


also in dem Sinne keep on Running & Rock ‚N‘ Roll

Berlin, Berlin ich laufe durch Berlin. . .

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Über SohlenRocker

Irgendwas zwischen laufverrücktem Kilometerfresser & multibewegtem Blogger - die Familienpackung Laufschuhe geht pro Jahr drauf?! Ansonsten naturverbunden, outdoorbesessen, wissbegierig, sozialverträglich & irgendwie auch ewiger SocialMedia-Neu-Entdecker...
Dieser Beitrag wurde unter Alles, Marathon, SPORTS, Wettkämpfe veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Berlin calling: Berlin, Berlin. . .

  1. Belana Hermine schreibt:

    Nochmal ganz herzlichen Glückwunsch. Deine Freude sprudelt ja richtig hier herüber 🙂 Mit was für einer Zeit würdest Du denn für Dich und den Sightseeing-Run rechnen?

    Gefällt 1 Person

  2. SohlenRocker schreibt:

    Nochmals Danke Danke – also ein objektiv messbares Leistungsziel also zumindest im rein sportlichen Sinne werde ich mir für Berlin wohl gar nicht setzen.

    Mein Hauptziel wird es sein möglichst viel aufzusaugen, währenddessen ein paar 100 Fotos zu machen, 50 High-Fives von den Kleinen zu bekommen, mit dem restlichen Publikum zu interagieren, die unzähligen originellen Motivationsschilder zu lesen, mich mit irgendwelchen Läufern aus fernen Ländern auszutauschen, mich von der Musik der unzähligen Bands animieren lassen, diesen Marathonfeiertag in der Hauptstadt einfach nur zu genießen und dabei maximal Spaß zu haben.

    Und wenn am Ende dann irgendwas mit einer 4:xx:xx auf meiner Urkunde steht und der Großteil der anderen Ziele erreicht sein sollte, dann wäre ich mehr als glücklich und auch zufrieden 🙂

    Gefällt 1 Person

  3. miberl schreibt:

    Berlin geht immer, Berlin-Marathon erst recht! 👍✔

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  4. Pingback: Als Gast auf Eliud Kipchoges Marathon-Party des Jahres – mittendrin statt nur dabei beim BMW Berlin Marathon 2018 | sohlenrocker

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