„Da simmer dabei“ beim 23. RheinEnergie Marathon am 13. Oktober 2019 in Kölle am Dom – unterwegs im Bummel-Express die Vierte

KölnMarathon_LOGOAlle guten Dinge sind drei, heißt es ja normalerweise, doch nach 2016, 2017 und 2018 kommt es 2019 zu meiner mittlerweile 4. Köln-Marathon-Teilnahme und so wie in den Vorjahren wird mir auch in diesem Jahr wieder die ehrenvolle Aufgabe zu Teil kommen, den 5:00h-Ballon durch die Domstadt fliegen lassen zu dürfen. Auch wenn es bis zum Marathon-Wochenende noch zugegebenermaßen lange hin ist, ist die Vorfreude meinerseits schon jetzt groß, denn eins steht fest, Köln ist immer eine Reise wert.                                                                               [321 more words]

Header Köln da sind mer dabei

Was ist ein Pacer?

Pacemaker, Pacer oder auf Deutsch auch Brems- und Zugläufer nennen sich die vom Veranstalter eigesetzten Läufer, die andere Läufer durch ein gleichmäßiges Renntempo und manchmal  auch durch mentalen Support auf der Strecke dabei unterstützen, dass diese ihr selbst gesetztes Zeitziel freudvoller erreichen.

Vor allem zu Beginn eines Laufwettbewerbes, wenn die Adrenalinkonzentration bei vielen nach den Monaten des Trainings ihr Maximum erreicht, verleitet die Startphase den einen oder anderen weniger erfahrenen Läufer dazu, viel zu schnell loszulaufen. Im Denglischen nennt sich dieses Fehlstartverhalten auch Überpacen, weil man eben über dem eigentlich anvisierten Renntempo (engl. Pace) liegt, was nicht optimal ist und im letzten Drittel der 42 km durchaus negative Auswirkungen auf die Performance hat. Damit das nicht passiert und der Start kontrollierter erfolgt, gibt es bei den meisten Veranstaltungen für diverse Zielzeiten die Pacemaker. In Köln sind sie beim Marathon für die Zeiten 3:00, 3:15, 3:30, 3:45, 4:00, 4:15, 4:30, 4:45, 5:00, 5:30 sowie 6:00 Stunden im Einsatz.

Damit die Pacer im riesigen Startfeld von mehreren Tausend Läufern auf Anhieb erkannt werden, tragen diese entweder ein Ballon oder eine Fahne mit der jeweiligen Zielzeit, die erreicht werden soll, mit sich über die Strecke.


STartnummer Köln 2019


Marathonsonntag-Marschplan in Zeitraffer (grob)

In etwa so wird sich mein Starttag gestalten:

05:30 Uhr   Aufstehen

06:00 Uhr   Abmarsch Hauptbahnhof

06:30 Uhr   Abfahrt Wanne-Eickel Hauptbahnhof

08:30 Uhr   Start Halbmarathon

09:40 Uhr   Ballon abholen am Helpdesk

10:00 Uhr   Start Marathon

15:00 Uhr   Finish am Dom


Marschtabelle für den Marathon-Sonntag:

Ungefähr so wird es hoffentlich im Ziel am Dom wieder aussehen…

Split-Time Köln-Marathon 2016

Tabelle der gelaufenen Zwischenzeiten für die Zielzeit 4:59:00 bei meiner Pacer-Premiere 2016

Die anvisierte Zielzeit wird auch in diesem Jahr wieder, wie gehabt, die 4:59:XX sein. Und auch an der Herangehensweise wird sich nichts ändern. Mit einer konstanten 7:05 min/km wäre der Marathon in 4:58:53 zu finishen – nach einem kontrollierten Einstieg ins Rennen werden wir in der ersten Hälfte mit 6:55 bis 7:00 min/km unwesentlich schneller laufen, um uns an den VPs auf der zweiten Marathonhälfte stressfrei und ohne zu kleckern verpflegen zu können – diese Herangehenswesie wird vor dem Start kommuniziert und das hat sich genau so in den zurückliegenden Jahren auch bewährt.


Erlebnisberichte der Vorjahre:

Ein kilometerreiches Wochenende mit einer buntgemischten Programmtüte – von der Großdemo im Hambacher Wald bis zur Ballonfahrt beim Köln Marathon war alles dabei

Köln Marathon 2016 – dann eben doch – Pacemaker-Premiere zum 20. Jubiläum beim Marathon durch die Domstadt


in dem Sinne keep on RUNNING & ROCK ‘n‘ ROLL

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Über SohlenRocker

Irgendwas zwischen laufverrücktem Kilometerfresser & multibewegtem Blogger - die Familienpackung Laufschuhe geht pro Jahr drauf?! Ansonsten naturverbunden, outdoorbesessen, wissbegierig, sozialverträglich & irgendwie auch ewiger SocialMedia-Neu-Entdecker...
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7 Antworten zu „Da simmer dabei“ beim 23. RheinEnergie Marathon am 13. Oktober 2019 in Kölle am Dom – unterwegs im Bummel-Express die Vierte

  1. Don Marco2 schreibt:

    Coole Sache, ich finde es toll, dass es Leute gibt die das machen! Ist das eigentlich schwierig mit der Planung? Nicht, dass man sich vertrödelt😂

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    • SohlenRocker schreibt:

      Ich muss dazu sagen, dass es so uneingennützig wie es scheint, nur bedingt ist, weil man ja durch das Engagement den Startplatz gestellt bekommt. Und darüber hinaus macht es halt tierisch Spass mit den Leuten gemütlich durch die City zu schlurfen. Meistens mache ich noch nebenbei Fotos, sodass die Zeit immer recht schnell umgeht. Und schwierig ist es Dank der modernen Laufuhren ja nicht wirklich mehr. Du hast halt deine Zwischenzeiten zur Kontrolle, wenn Du dann doch mal schneller sein solltest, läufst Du danach den Abschnitt etwas langsamer und machst halt länger Pause am VP. Vorteilhaft ist natürlich auch, dass man zumeist mit 2-3 Pacern pro Zielzeit läuft und sich gegenseitig korrigiert, falls es notwendig werden sollte, was aber bei den Leuten, die sich dazu bereit erklären, aufgrund der hohen Erfahrung eher selten vorkommt. Und wirklich zu langsam ist bei einer Pace von 7:05 min/ km fast schon nicht möglich… 🙂

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  2. Talianna schreibt:

    Mein Ding wäre es nicht – aber ich finde es schön, dass die Veranstalter Euch Pacer mit entsprechenden Vorzügen eindecken, die Motivation dafür so erhalten und – natürlich – finde ich trotz des „doch nicht so uneigennützigen“ Charakters der Übung spitze, dass Du das machst.

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    • SohlenRocker schreibt:

      Ich kann dich absolut verstehen! Zumal die Strecke beim x-ten Mal ja jetzt auch nicht mehr allzu viel Neues zu bieten hat. Im Grunde genommen sind es zwei Aspekte, die mich dazu motivieren: (1.) der Marathon an sich, der meinen Marathonzähler weiter in Richtung 100 fortschreiten lässt, da die 100 das eigentliche läuferische Fernziel sind und (2.) natürlich die soziale Komponente. Beim Köln-Marathon sehe ich zum einen viele Leute wieder, die ich überwiegend nur dort in Köln treffe und zum anderen natürlich das Miteinander und Füreinander auf der Strecke, um die weniger erfahrenen Läufern zu unterstützen, damit diese ihr großes Abenteuer erfolgreich meistern und ihr Marathonerlebnis noch positiver in Erinnerung haben.

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  3. Pingback: Verliert … – The Highway Tales

  4. Danke für deine Unterstützung. Im letzten Jahr bin ich zwischenzeitlich gewiss auch deinem Ballon gefolgt.

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