Kurz, knapp & bündig aus der Rubrik Mein Marathon Kriterien KOMPASS (31): Der 1. Kartbahnrun-Dinslaken 2020

Schleife Medaille

Organisation:   [top !] – organisiert von Olli Witzke & Frank Pachura & Team; professionell durchgeführte Premierenveranstaltung mit einzigartigem Setting; ohne Vorfälle (Ausnahme: kurzer Stromausfall oder Ausfall der Monitoranzeige mit den aktuellen Runden); Parkplätze begrenzt an der Kartbahn vorhanden; zusätzliche Parkmöglichkeiten in 600 Meter Entfernung bei REAL; vorbildlich motivierte und gut gelaunte Helfer; neben dem Marathon auch viele weitere Kurzdistanzen im Programm (Schüler-Läufe, 5 km, 10 km, HM);

An-/ Abfahrt:   [ok !]  – Veranstaltungsort liegt mitten im Pott; optimal über die A42 & A3 erreichbar; 40 km Anfahrtsweg nach Dinslaken sind voll ok; Parkplatz-Situation an der Kartbahn angespannt, aber aufgrund des REALs in der Nähe kein Problem;

Strecke:   [Kurvenlabyrinth !] – 28 Runden á 1500 m auf einer Kartbahn – wobei etwa die Hälfte der Strecke in der Halle, die andere Hälfte im Freien zu laufen ist; Kartbahn mit ihren eigenen Streckenspezifika – enge Kurven, zumeist 180°-Spitzkehren, die serpentinartig angelegt sind; absolut flach, keine Steigungen; Bodenbelag ausschließlich aus Asphalt, teilweise etwas glatt aufgrund der Feuchtigkeit;

Highlights:  [einige !] – ganz klar die Kuriosität des Austragungsortes; die Idee den Marathon auf einer Kartbahn durchzuführen; das reichhaltige Buffet am VP; die ökologische Mehrweg-Becher-Lösung; Helden des Tages: Läufer mit Motorensound im PETRONAS-Rennsuite, die Mädels mit Laufrock im Start-Ziel-Flaggen-Design; die anderen positiv-bekloppten, die sich auf und an der Strecke Herausforderung gestellt haben;

Zuschauer/ Stimmung:    [anders !] –  Cheerleader-Support; zeitweise lautstarke Unterstützung nach der Boxengasse, Helfer und Läufer – alle top drauf, alle haben Rücksicht auf einander genommen, sodass auch die Schnelleren recht gut durchkommen konnten; alle hatten sichtlich Spaß an dieser einzigartigen Veranstaltung;

Leistungen:    [top !] –  Medaille; Startnummer; Online-Urkunde; die einmalige Chance einen Marathon auf einer Kartbahn laufen zu dürfen; üppiges & umfangreiches VP-Buffet; einen unbezahlbaren Vormittag mit durchweg positiv-bekloppte Menschen laufend erleben zu dürfen;

Verpflegung:    [genial !] –  28x die Möglichkeit sich am üppigen VP in der Boxengasse mit Kekse, Waffeln, Salami, Schokoriegel, Nüsse, Banane, Weintrauben, Haribo, Iso, Cola, Apfelschorle & sicherlich noch einiges mehr, laben zu dürfen;

Preis:    [naja bis ok !] – gestaffelte Preisstruktur bis Ende Oktober 35 €; bis Heilig Abend 40 €; Nachmeldungen vor Ort stolze 50 €;

Wetter:    [egal !] – zu Beginn doch etwas frisch; zum Glück überwiegend trocken bei Temperatur im einstelligen Bereich (um die 6°C), draußen zeitweise etwas windig und schattig



Gesamturteil:          [~*~°  4,0 von 5 Sternen  °~*~]

Der Marathon beim Kartbahnrun-Dinslaken ist ein spezielles Lauferlebnis, das seines Gleichen sucht. Die Veranstaltung bietet jedem Läufer die einmalige Gelegenheit 42,195 km auf einer Kartbahn laufend zu absolvieren. Aufgrund dieser Kuriosität war mein Interesse sofort geweckt, mich dieser ungewöhnlichen Herausforderung zu stellen. Ein Marathon auf einer Kartbahn unterscheidet sich natürlich grundlegend von einem Citymarathon oder einem Marathon im Rahmen eines Landschaftslaufs. Klar die Distanz von 42,195 km ist zwar dieselbe, aber die Anforderungen, die die spezifische Streckenführung an den Läufer stellt, lassen sich nicht wirklich miteinander vergleichen.

Während der Streckenverlauf bei den meisten Marathonstrecken so konzipiert ist, für eine schnelle Endzeit massive Richtungsänderungen zu vermeiden, zählen genau diese Streckenspezifika zu den besonderen Herausforderungen des Laufes. Die unzähligen Kurven und Kurvenkombinationen, die zumeist als 180°-Spitzkehren angelegt sind, ermöglichen den Streckenbauern maximal viel Strecke auf einer kleinen Fläche unterzubringen, erfordern vom Laufenden aber einen permanenten Wechsel von Abstoppen und Wiederanlaufen. Je nach gewählter Kurventechnik variiert die Belastung auf die Gelenke der unteren Extremitäten spürbar. Es ist vor allem entscheidend, wie die Kurven angegangen werden, ob möglichst eng mit reduzierter Geschwindigkeit oder maximal so schnell, dass die Fliehkräfte noch zu beherrschen sind. Auf Grund der für die meisten Teilnehmer ungewohnten Beanspruchung lassen sich orthopädische Irritationen nicht ganz vermeiden.

Das Startgeld variiert je nach Anmeldezeitpunkt zwischen 35€ und 50€ und ist durchaus vertretbar. Ein Ummelden des Startplatzes ist für eine Bearbeitungsgebühr von 2€ problemlos durchführbar. Für sein Startgeld erhält der Läufer eine toporganisierte Veranstaltung an einem laufunspezifischen Ort und eine reichhaltige Verpflegung, die von süß bis salzig reicht und alles im Angebot hat, was das Läuferherz begehrt. Darüber hinaus erhält jeder Finisher eine Medaille sowie eine Online-Urkunde.

Die durchweg motivierten Helfer und Helferinnen haben einen großen Anteil am Gelingen dieser Veranstaltung und sorgen dafür, dass man sich hier als Läufer gut aufgehoben fühlen kann. Deshalb geht mein besonderer Dank raus an Oli, Frank & Team für den genialen Tag, den ich bei Euch auf der Kartbahn erleben durfte.


M2K2-Einleitung                                                                   M2K2-Chronologisch


zum ausführlichen Erlebnisbericht hier klicken !!!


 

Über SohlenRocker

Irgendwas zwischen laufverrücktem Kilometerfresser & multibewegtem Blogger. Ansonsten naturverbunden, outdoorbesessen, wissbegierig, sozialverträglich und ewiger SocialMedia-Neu-Entdecker...
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